Erwerbstätigkeit

Viele von Schizophrenie betroffene Menschen haben Probleme, wenn sie eine Erwerbstätigkeit im ersten Arbeitsmarkt anstreben. Zwar lassen sich mittlere, psychotische Ausbrüche durch längere Krankschreibungen auch einmal kaschieren, jedoch kann eine starke Psychose, die sich womöglich über Jahre entwickelt hat, auch zum Jobverlust führen.

Viele von Schizophrenie betroffene Menschen haben auch Brüche im Lebenslauf. Abbgebrochene Ausbildungen, häufige Jobwechsel und eine geringere berufliche Belastbarkeit behindern hier oft erfolgreiche Erwerbsbiografien.

Selbstvertrauen

Aufgrund ihrer vielfältigen Erlebniswelten und den speziellen Schwierigkeiten, mit denen sich von Schizophrenie betroffene Menschen, konfrontiert sehen können, kann es zu einem mangelnden Selbstvertrauen kommen.

Konzentrationsstörungen

Viele von Schizophrenie betroffene Menschen leiden unter Konzentrationsstörungen.

Aufgrund von Konzentrationsstörungen sind an Schizophrenie erkrankte Menschen häufig nicht so belastbar. Im Berufsleben kann dies bereits sehr früh dazu führen, dass persönliche Rückschläge den Lebenslauf eines Schizophrenen in Form von Brüchen kennzeichnen.

Sozialer Rückzug

Der soziale Rückzug ist eines der ersten Negativsymptome, die auf eine psychische Erkrankung hinweisen können. In Phasen des sozialen Rückzugs lässt das Interesse der Betroffenen an sozialen Interaktionen nach. Aktivitäten, die dem Menschen früher Freude bereiteten, werden mit der Zeit immer mehr gemieden. Der Mensch kapselt sich ab, es kann zu Verwahrlosungszuständen und einer starken Isolation kommen.

Die Betroffenen merken oft nicht, dass der soziale Rückzug nicht unbedingt etwas mit ihren sozialen Kompetenzen zu tun hat, sondern geben sich oft die Schuld. Hieraus entsteht ein Kreislauf, den Betroffene wollen negative Erfahrungen im Umgang mit Mitmenschen nicht wiederholt erleben, so dass sie sich immer mehr aus dem sozialen Leben zurückziehen.

Sorgen

Von Schizophrenie betroffene Menschen können sich von sozialen Anforderungen schnell überfordert fühlen. Ein verzerrtes Weltbild, interne und externe Trugwahrnehmungen, exzessives Grübeln wie auch weitere Denkstörungen, die für eine Schizophrenie mitunter als charakteristisch bezeichnet werden können, können das Gemütsleben stark einschränken.